Drogen

Als Droge (engl.: drug) gilt nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jeder Wirkstoff, der in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag und kein Nahrungsmittel ist. Im täglichen Umgang wird der Begriff Droge bei uns − im Gegensatz zum angelsächsischen Raum, wo mit drugs nach Definition der WHO allgemein Arzneimittel bezeichnet werden (siehe Droge (Pharmazie)) − weit enger gefasst: Drogen sind Stoffe und Zubereitungen, die als Rauschmittel primär zur Erzeugung eines Rauschzustandes oder zur Entstehung eines Abhängigkeitssyndroms (umgangssprachlich: einer „Sucht“) führen. Dabei können Drogen das Bewusstsein und die Wahrnehmung des Konsumenten während ihrer Wirkung und darüber hinaus verändern.

Die weltweit am weitesten verbreiteten Drogen sind Koffein (im Kaffee), Nikotin (im Tabak), Alkohol, Betel sowie Cannabis. Tabak und Alkohol verzeichnen die meisten Todesopfer!

Textquelle: Wikipedia

 

 

Illegales

Illegale Drogen

Als illegale Drogen bezeichnet man jene Drogen, deren Besitz, Konsum oder Handel im Betäubungsmittelgesetz geregelt sind. Zu ihnen gehören sowohl Substanzen, die prinzipiell verboten sind, beispielsweise Haschisch oder Heroin, als auch solche, die medizinisch genutzt und bei entsprechender Indikation verschrieben werden dürfen. Beispiele hiefür sind Morphin oder Amphetamine.

Die meisten illegalen Drogen haben ein sehr hohes Sucht- und Missbrauchspotential. Auf der Grundlage des Missbrauchs wird in vielen Fällen der Umgang mit Suchtstoffen eingeschränkt und kontrolliert, und dabei schon der Besitz der Drogen für illegal erklärt. Jeder weitere Umgang benötigt anschließend eine Genehmigung, etwa zum Einsatz im medizinischen Bereich. Ein vollständiges Verbot bezeichnet man als Prohibition.

Aufputschmittel

Aufputschmittel

Als Aufputschmittel bezeichnet man Substanzen die anregend auf den Organismus wirken. Die Weltgesundheitsbehörde definiert sie als Substanzen, die die Aktivität der Nerven erhöhen, beschleunigen oder verbessern.

Die Wirkung

Viele Aufputschmittel können bei regelmäßigen Konsum zu einer Abhängigkeit führen. Überdosierungen können beispielsweise zu Bluthochdruck, Herzrasen, Pupillenerweiterung, Schweißausbrüchen und Übelkeit führen. Psychisch sind starke Erregtheit, Aggressivität, Selbstüberschätzung und Schlaflosigkeit möglich. Auch Halluzinationen sind keine Seltenheit.

Dazu gehören u.a.

Amphetamin

Amphetamin

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Amphetamin, umgangssprachlich auch als Pepp oder Speed bezeichnet, ist eine künstliche Substanz, die durch Synthese hergestellt wird. Die anregende Wirkung auf das zentrale Nervensystem ist kennzeichnend für Weckamine, wozu auch Koffein zählt. Das erste Mal wurde Amphetamin 1887 synthetisiert und über mehrere Jahrzehnte als Medikament für verschiedene Krankheiten verwendet. Im späten 20. Jahrhundert wurde es aufgrund seines Suchtpotenzials verboten.

Textquelle: www.suchtmittel.de

Crack

Crack

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Crack und Freebase sind die rauchbaren Formen von Kokain. Die Aufnahme geschieht dann meist durch Pfeifen aus Glas oder Metall, alternativ auch von einer Metallfolie wie Aluminumfolie geraucht.

Crack und Freebase erzeugen einen sehr kurzen, aber intensiven Rausch (‘Flash’). Die Wirkung setzt im Gegensatz zum "Sniefen" von Kokain innerhalb von Sekunden ein, da der Wirkstoff in der Lunge sehr rasch aufgenommen wird und - ähnlich wie beim Spritzen - sofort zu den Nervenzellen des Gehirns gelangt. Der Rausch hält bei Crack ca. fünf bis zehn Minuten an und endet mit einem abrupten "Runterkommen".

Crack hat eine stimmungsaufhellende, euphorisierende Wirkung. Ein Gefühl erhöhter Energie, gesteigerter Aufmerksamkeit, Wachheit und Leistungsfähigkeit tritt auf. Die Wirkung von gespritztem Kokain-Hydroascorbat ist mit der von Crack vergleichbar. Negative Rauscherlebnisse können unkontrolliertes Zucken oder Zittern, Schwächegefühl, Müdigkeit, Paranoia, Einsamkeitsgefühl und ein bedrohlich wirkendes Umfeld sein.

Textquelle: www.suchtmittel.de

Ecstasy

Ecstasy

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Ecstasy ist eine synthetische Droge. Demzufolge wird sie aus verschiedenen Grundstoffen in einem Chemielabor zusammengesetzt. Im Jahr 1914 wurde die Droge als Appetitzügler erfunden und patentiert, allerdings aufgrund der hohen Nebenwirkungen nicht vermarktet.

Seit den 1980er-Jahren gilt Ecstasy als Jugenddroge, die überwiegend auf Partys eingenommen wird. Bereits seit 1986 fällt sie unter das Betäubungsmittelgesetz und ist somit eine illegale Droge. Keine Droge hat sich je so schnell so weit verbreitet.

Textquelle: www.suchtmittel.de

GHB

GHB

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Bei der Droge GHB, auch bekannt als Liquid Ecstasy, handelt es sich um eine durchsichtige Flüssigkeit. Neben der Farblosigkeit ist sie auch geruchslos und schmeckt leicht salzig und seifig.

In den 60er-Jahren wurden GHB als Narkosemittel entwickelt, in den 90er-Jahren wurde die Substanz vermehrt als Droge missbraucht. Heute fällt die Droge, die auch den Ruf der „Vergewaltigungsdroge“ hat, unter das Betäubungsmittelgesetz.

Neben GHB gibt es noch die Substanzen GBL und BD, die jedoch alle drei ähnlich sind und sich daher als Liquid Ecstasy oder K.O.-Tropfen zusammenfassen lassen. GBL schmeckt im Gegensatz zu GHB jedoch mehr chemisch und wirkt schon in geringerer Dosierung.

Textquelle: www.suchtmittel.de

Kokain

Kokain

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Kokain ist ein kristallartiges Pulver, das aus den Blättern des Kokastrauchs gewonnen wird. Kokain kann sowohl berauschend, als auch örtlich betäubend wirken. Bis zum Jahr 1903 enthielt das Getränk Coca-Cola pro Liter etwa 250 mg Kokain und wurde als Heilmittel verkauft. Aufgrund der zunehmenden Todesfälle im Zusammenhang mit kokainhaltigen Getränken, wurde dieser Zusatz im Jahr 1914 gesetzlich verboten. Seit Anfang der 90er Jahre hat Kokain in Deutschland insbesondere unter jungen Erwachsenen an Beliebtheit gewonnen.

Textquelle: www.suchtmittel.de

Metamphetamin

Metamphetamin

Methylamphetamin, auch Methamphetamin genannt, ist ein synthetisches Stimulans auf Amphetaminbasis. Es erzeugt Euphorie und verringert das Schlafbedürfnis. Das Suchtpotenzial ist sehr hoch, besonders bei den Konsumformen Rauchen und Injektion. Methylamphetamin-Hydrochlorid ist eine weiße, kristalline Substanz, die als illegale Droge zum Beispiel unter den Straßenbezeichnungen Meth und Crystal vertrieben wird.

Konsumiert wird Methamphetamin meist nasal, also geschnieft. Der Siedepunkt von Methamphetamin-HCl liegt recht niedrig, daher kann es auch geraucht werden. Geraucht gelangt das Methamphetamin sehr viel schneller in den Blutkreislauf, was einen stärkeren Kick hervorruft. Die Wirkdauer ist kürzer als beim Schniefen, das Suchtpotenzial durch den Kick allerdings höher. Bei hohen Dosen kann die Wirkung von Methamphetamin bei jeder Konsumform weit über 24 Stunden andauern, was durch die Unmöglichkeit zu schlafen vor allem gegen Ende sehr unangenehm sein kann.

Ritalin

Kiddie-Koks (Ritalin)

Methylphenidat ist ein Arzneistoff mit stimulierender Wirkung. Er gehört zu den Amphetamin-ähnlichen Substanzen, die derzeit hauptsächlich bei der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) eingesetzt werden. Daneben findet Methylphenidat Anwendung bei der Narkolepsie und zur Steigerung der Wirksamkeit von Antidepressiva bei therapieresistenten Depressionen. Methylphenidat unterliegt betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften: In Deutschland ist es als verkehrs- und verschreibungsfähiges Betäubungsmittel eingestuft und unterliegt einer gesonderten Verschreibungspflicht.

Textquelle: www.suchtmittel.de

Halluzinogene

Halluzinogene

Als Halluzinogene werden psychotrope Substanzen bezeichnet, welche bedeutende Veränderungen in Denken und Perzeption, und somit eine stark veränderte Wahrnehmung der Realität hervorrufen können. Die namensgebende Gemeinsamkeit aller halluzinogenen Drogen ist das mögliche Auftreten von Halluzinationen. Es handelt sich hierbei jedoch nur um einen einzelnen Aspekt eines je nach Droge und Dosierung qualitativ sehr unterschiedlich veränderten Bewusstseinszustandes. Den durch Einnahme von Halluzinogenen ausgelösten Rauschzustand bezeichnet man als Trip.

Textquelle: www.wikipedia.de

Opiate

Opiate

Seit Jahrtausenden wird aus den Kapseln des Schlafmohns (Papaver somniferum) das berauschende Opium gewonnen. Für seine Wirkung ist eine Reihe von Alkaloiden verantwortlich, die man unter dem Begriff Opium-Alkaloide zusammenfasst. Zu ihnen zählen auch Morphium, das am stärksten psychoaktiv wirkt, und Kodein, das bis heute verschiedenen Hustensäften zugesetzt wird.

Alle Opium-Alkaloide und alle weiteren Stoffe, die Agonisten derselben Rezeptoren im Gehirn sind werden unter dem Begriff Opiate oder Opioide zusammengefasst. Zu ihnen zählen neben natürlichen Opiaten das halbsynthetische Heroin und die Gruppe der vollsynthetischen Fentanyle und einige weitere Substanzen unterschiedlicher chemischer Struktur.

Die einzige bindende Gemeinsamkeit zwischen den Opiaten ist das Ankoppeln an denselben Rezeptortyp. Die natürlichen Agonisten dieser Rezeptoren fand man erst sehr spät. Man vermutete eine opiatähnliche Wirkung im Körper und nannte sie daher Endogene Morphine, kurz Endorphine. Heute weiß man, dass Endorphine besonders in Extremsituationen vom Körper ausgeschüttet werden, was ähnlich wie bei der Einnahme von Opiate bis zur völligen Ausschaltung des Schmerzempfinden und enormer Euphorie führen kann. Auch besondere Erfolgserlebnisse werden wahrscheinlich erst durch eine Ausschüttung von Endorphinen zu unvergesslichen Glückserlebnissen.

Tipps

Tipps & Tricks gegen die "Sucht"

In der Suchtprävention geht es nicht in erster Linie um die Bekämpfung von Drogen, sondern um die Verhinderung von Suchtentstehung. Die beste Methode ist die Vorsorge, die Prävention (Vorbeugung). Wenn behandelt werden muss, ist die Abhängigkeit schon eingetreten.

Ein Patentrezept gegen Sucht gibt es nicht. Jedoch soll anhand der 7 Regeln aufgezeigt werden, wie man ein Kind besser vor der Entstehung von Sucht schützen kann. So verschieden wie Kinder sind, so verschieden sind auch die einzelnen Erziehungsstile der Eltern. Einen Erziehungsstil kann man niemanden vorschreiben. Eine vernünftige Erziehung versucht sich auf die Bedürfnisse und die besondere Persönlichkeit des Kindes einzustellen und zu fördern.

1. Kinder brauchen seelische Sicherheit
2. Kinder brauchen Anerkennung und Bestätigung
3. Kinder brauchen Freiraum und Beständigkeit
4. Kinder brauchen realistische Vorbilder
5. Kinder brauchen Bewegung und richtige Ernährung
6. Kinder brauchen Freunde und eine verständnisvolle Umwelt
7. Kinder brauchen Träume und Lebensziele

1.) Kinder brauchen seelische Sicherheit

Diese Regel ist die wichtigste Grundvoraussetzung für eine gesunde seelische Entwicklung Ihres Kindes. Das bedeutet konkret, dass sie sich der Liebe und der Zuneigung ihrer Eltern und der ihnen nahestehenden Erwachsenen sicher sein wollen. Dabei genügt es nicht nur, dass man sein Kind liebt, sondern man muss ihm die Liebe auch zeigen. Und zwar so, dass das Kind sie auch tatsächlich spürt.

Kinder haben ihre eigene Art, mit Gefühlen umzugehen. Sie leben Ihre Emotionen meistens direkter und heftiger als Erwachsene aus. Nicht immer bringt man dafür die nötige Geduld und Nachsicht auf, fühlt sich auch oftmals einfach überfordert. Perfekte Eltern gibt es nicht und kann es auch nicht geben. Solange Streit und Krach zwischen Eltern und Kindern nicht zum Dauerzustand werden, ist alles halb so schlimm.

Entscheidend ist allerdings immer: Wenn ihr Kind in ihre Arme will, sollten Sie es niemals zurückweisen; besonders nach einem Streit. Sie sollten versöhnungsbereit sein und einlenken. Selbst, wenn Sie davon überzeugt sind, im Recht zu sein. Für ein Kind gibt es keine schlimmere Strafe, als von seinen Eltern zurückgewiesen zu werden. Kinder brauchen den direkten Hautkontakt, sie wollen mit ihren Eltern schmusen und in den Arm genommen werden.

Seelische Sicherheit heißt also:
"Auch wenn ich im Stress bin, im Augenblick keine Zeit für Dich habe oder wir uns sogar streiten - Du kannst trotzdem immer sicher sein, dass ich Dich liebhabe - ich liebe Dich, so wie du bist."

Kinder brauchen dieses absolute Grundvertrauen zu anderen Menschen, um Vertrauen zu sich selbst entwickeln zu können. Selbstbewußte Kinder, die gelernt haben, auch Zuflucht bei anderen Menschen (insbesondere Mutter bzw. Vater) zu finden, sind im späteren Leben nicht so anfällig für die Suchtgefahren.

2.) Kinder brauchen Anerkennung und Bestätigung

Kinder brauchen Lob. Dabei sollten wir Erwachsene nicht nur die Leistung der Kinder loben, sondern auch ihre Bemühungen. Wir neigen häufig dazu, unsere Kinder schon früh mit Leistungsgedanken und Leistungsdruck zu überfordern. Wir vergleichen den Entwicklungsgang unserer Kinder mit andern und wenden bestimmte Standards auf sie an. Jedoch benötigen Kinder unbedingt die Grunderfahrung, dass Eltern ihren Kindern etwas zutrauen und ihre Persönlichkeit von den Eltern vorbehaltslos anerkannt wird.

3.) Kinder brauchen Freiraum und Beständigkeit

Kinder müssen ihre eigenen Erfahrungen machen. Dies ist sehr schwer umzusetzen, denn ist es wirklich notwendig, dass das Kind vom höchsten Klettergerüst fällt?

Jedoch bedeutet Freiraum in erster Linie Platz für eigenes Erleben, selbstständiges Forschen, Spielen, Rennen, Bewegen. In diesem Rahmen können Kinder ihre eigenen Realität lernen zu begreifen und auch ihre ersten Erfolgserlebnisse zu haben. Diese kann ihnen niemand abnehmen, die Eltern nicht und auch das Fernsehen nicht.

Wichtig ist aber auch, dem Kind Grenzen zu setzen. Kinder wollen dies, auch wenn sie bei der konsequenten Umsetzung mit Konflikten rechnen müssen. Allerdings sollten diese Grenzen den Kindern Halt geben und sie nicht einengen. Wichtig ist aber auch Beständigkeit, gemeinsame Erlebnisse, gemeinsames Essen besonders in der Familie.

4.) Kinder brauchen realistische Vorbilder

Kinder orientieren sich in ihrem Fühlen und Denken an Erwachsenen, sie bewundern sie und wollen ebenso sein wie sie. Eltern sind die prägenden Vorbilder. Kinder können sehr genau unterscheiden, was Eltern so alles erzählen und wie sie sich in Wirklichkeit verhalten. Dies erkennen Kinder auch im Umgang mit unseren eigenen Süchten. Wir sagen den Kinder, dass Alkohol und Zigaretten ungesund sind, und trinken und rauchen jedoch bei jeder Gelegenheit. Wohl nirgendwo ist der Widerspruch so groß, wie bei unseren guten Worten und Taten in Bezug auf unsere eigenen Süchte.

Wie sollen wir nun damit umgehen?

Es hilft nur Ehrlichkeit. Es ist besser dem Kind zu erklären, dass Rauchen und Alkohol ungesund sind, als dies vor dem Kind zu verheimlichen. Es hilft das Eingeständnis, dass man selbst kleine Fehler und Schwächen hat, denn dies wird das Kind verstehen können. Kinder brauchen Vorbilder, und die sollten realistisch sein. Dazu gehört auch, seinem Kind zu erklären, dass wir selbst nicht perfekt sind und Schwächen haben.

5.) Kinder brauchen Bewegung und richtige Ernährung

Kinder wollen toben, sich bewegen, Spaß haben an der körperlichen Anstrengung. Doch dazu brauchen sie ausreichend Platz. Jedoch sind die meisten Wohnungen zu klein, die Straße dafür zu gefährlich, und die Spielplätze dafür nicht geeignet.

Jedoch müssen Kinder die Erfahrung machen, dass körperliches Wohlgefühl und seelische Zufriedenheit miteinander zusammenhängen. Ebenso wichtig ist eine ausreichende gesunde Ernährung. Mittlerweile leben ganze Industriezweige von Lebens- und Genussmitteln, die speziell für Kinder produziert werden. Die Werbung verspricht Gesundheits- und Leistungssteigerung.

Besonders im Umgang mit Süßigkeiten ist es wichtig, dass Eltern und Erziehungsberechtigte auf einen verantwortungsvollen Umgang achten. Es ist falsch, Kindern Süßes zu geben, wenn sie beruhigt oder getröstet werden wollen. Und es ist ebenso unverantwortlich, Süßigkeiten anstelle von emotionaler Zuwendung zu geben.

Die Parallelen zum Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch liegen auf der Hand: Sucht beginnt da, wo ein Mittel anstelle eines vertrauten Menschen dazu benutzt wird, über ein Stimmungstief hinwegzuhelfen.

6.) Kinder brauchen Freunde und eine verständnisvolle Umwelt

Kinder leben heute unter anderen Bedingungen, als Kinder vor 20 oder 30 Jahren. Durch den Schwund der Großfamilien werden Familien heute immer kleiner. Häufig sind beide Eltern berufstätig, so dass andere Erziehungseinrichtungen wie Kindergärten oder Kindertagesstätten immer wichtiger werden.

7.) Kinder brauchen Träume und Lebensziele

Der langfristig beste Schutz gegen Sucht sind seelisch ausgeglichene, selbstbewußte und ich-starke Kinder, die sich zu selbstständigen, realitätstüchtigen und kritikfähigen Erwachsenen entwickeln.

Dazu ist Erziehung wichtig. Wir müssen darauf achten, unseren Kindern in den Familien ein offenes Klima zu geben, eine Atmosphäre, in denen partnerschaftlich miteinander umgegangen wird, wir ein deutliches "Ja" und ein deutliches "Nein" aussprechen. Dies ist auch des Freizeitbereich zu beachten und umzusetzen.

Textquelle: www.suchthilfe-wetzlar.de

 

 

Legales

Legale Drogen

Zu den legalen Drogen zählen jene, deren Besitz, Konsum oder Handel nicht verboten ist. Darunter fallen unter anderem rezeptfreie Medikamente, Alkohol, Nikotin oder Koffein. All diese Stoffe lassen sich auch unter dem Ausdruck Genussgifte zusammenfassen.

Ein regelmäßiger Konsum der legalen Drogen kann eine Abhängigkeit hervorrufen. Oftmals endet diese Abhängigkeit in körperlichen Schäden, beispielsweise in Form von Lungenkrebs durch Nikotinkonsum. Da Substanzen wie Alkohol und Zigaretten frei erwerbbar sind, wird oft ihre Gefahr unterschätzt.

Nikotin

Nikotin

Täglich 300 Tote durch Rauchen!!!!

100 000 Raucher sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen ihrer Sucht. Das sind 300 am Tag. Es ist, als würde jeden Tag ein voll besetztes Flugzeug abstürzen und keiner registriert das, keiner regt sich darüber auf.

Ein Anlass zu erbitterten Debatten sei dagegen stets der Drogenbericht der Bundesregierung. So starben im Jahr 2000 zum Beispiel 2023 Menschen an harten Drogen. Verglichen mit den 40 000 Alkoholtoten und den 100 000 toten Rauchern eine geringe Zahl. Warum die Politik trotzdem nichts dafür tut, dem Glimmstengel massiv den Kampf anzusagen, bleibt ein echtes Rästel, vielleicht, weil zu viele Politiker selber süchtig sind.

Nikotin ist ein sehr starkes Suchtmittel. Oft reicht schon eine einzige Zigarette, um dem Rauch verfallen - oder auf dem besten Wege dahin zu sein. Die meisten Raucher fangen jung an, um erwachsen zu wirken und kommen dann nicht mehr von der Sucht los. Schon wenige Zigaretten reichen aus, um in einer lebenlangen Abhängigkeit zu bleiben. Die Ursache ist nicht Willensschwäche, die den Raucher immer wieder vorgeworfen wird; sondern es ist das Suchtpotential des Nikotins. Viele neue Untersuchungen zeigen, dass Suchtpotential des Nikotins genauso stark ist, wie das von Heroin.

Viele Raucher unterschätzen ihre Abhängigkeit vom Nikotin. Und der weit verbreitete Glaube, man könne jederzeit aufhören, ist ein Trugschluss. "Es ist ebenso schwierig, jemanden vom Nikotin wegzukriegen wie vom Heroin", sagt der Münchner Toxikologe Friedrich Wiebel vom GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit.

Wie gefährlich Heroin ist, wurde uns allen schon früh in der Schule gelehrt, dass Nikotin genauso schnell ein lebenlang abhängig macht, wird keinen erzählt. Warum wohl nicht??

Heute sterben an den Folgen des Rauchens mehr Menschen, als durch irgendwelche anderen Drogen, natürlich mit Ausnahme der anderen legalen Droge Alkohol.

Die Sucht kommt unmerklich, aber sie ist stark. Kaum ein Raucher steht zu seinem Verlangen. Die meisten würden sehr gern wieder aufhören, aber es gibt keine Kliniken, die einem helfen von dieser Sucht frei zu kommen, aber es gibt paradoxer Weise in jeder Stadt, viele Krankenstationen, die versuchen den Lungenkrebs, Herzinfarkt, etc. zu lindern und aber Heilung ist dann meistens zu spät.

Immer noch gelten Niktionabhängikkeit und Übergewicht nicht als Krankheit!!!!!!!!Was für ein gesellschaftlicher Skandal!

Die einzige Art, diese Erkrankungen nicht zu bekommen ist der Entzug, sobald wie möglich.Da Sie aber keine Unterstützung vom Staat oder den Krankenkassen bekommen werden ( beide profitieren vom Raucher; der Staat bekommt pünktlich seine Steuern , die Krankenkassen brauchen, die kostspieligen Jahre, als Rentner nicht zahlen, denn ein Raucher stirbt ja bis zu 10 Jahre früher) muss jeder Raucher eigene Wege finden, dieser Suchterkrankung zu entkommen. Einige, der wenigen erfolgreichen Heilungsmöglichkeiten, ist die Hypnosetherapie und die Verhaltenstherapie.

Auf Grund des starken Suchtpotentials des Nikotins ist es klar, dass man nicht jeden Raucher, immer mit einer Sitzung helfen kann, wie es viele versprechen. Genauso wenig kann man jeden anderen Süchtigen ( Heroin; Alkohol) mit einer Sitzung heilen kann.

Aber jedem der bereit ist, aufhören zu wollen, kann geholfen werden, diese Erkrankung zu besiegen, und ein Leben jenseits der Sucht zu genießen.

Da schon wenige Zigaretten erneut abhängig machen und es viele Situationen gibt erneut abhängig zu werden,wie z.B. vom Streß bei der Arbeit bis hin zu der gemütlichen Zigarette nach einem guten Essen, brauchen viele Menschen verschiedene Anläufe, um es endgültig geschafft zu haben...

Einige wichtige Informationen über das Nikotin

Als Alkaloid gehört Nikotin zu einer Reihe alkalischer Stickstoffverbindungen, die u.a. auch in der Tabakpflanze vorkommen. Benannt wurde es nach dem französischen Diplomaten und Gelehrten Jean Nicot, der im 16. Jahrhundert den Tabak in Europa eingeführt haben soll.
Nikotin ist in reiner Form hochgiftig. Bereits 0.050 Gramm sind für den Menschen tödlich. Die Natur brachte vermutlich Nikotin hervor, um die Pflanze für gefräßige Insekten oder andere Tiere ungenießbar zu machen. Die Entdeckung des Nutzen der Tabakpflanze geht auf die amerikanischen Ureinwohner ("Indianer") zurück. Innerhalb des Alltags und der Zeremonien einzelner Stämme wurden Rauchrituale abgehalten. Dazu wurden verschiedene Pflanzen gesammelt und gemischt. Tabak diente dabei als Trägersubstanz, die vor allem ein gleichmäßiges Abbrennen der Rauchmischung gewährleistete.

Im Zug der Eroberung Nordamerikas gelangte die Tabakpflanze nach Europa und das Rauchen breitete sich aus.

Nikotin wirkt spezifisch auf das Nervensystem, wobei sich bei Rauchern in der Gesamtwirkung lähmende und stimulierende Wirkung überschneiden. Die Anregung von Rezeptoren des so genannten Gewebehormons Acetylcholin durch Nikotin führt zu einem Anstieg von Neurotransmittern und Hormonen, u.a. Noradrenalin und Dopamin. Beim Nikotinabbau im Körper entsteht Nikotinsäure, ein Vitamin des Vitamin-B-Komplexes, das gefäßerweiternd wirkt und die psychomotorische Leistungsfähigkeit stärkt.

Die hohe Suchtgefahr des Nikotins erklärt sich auch durch diese die Psyche beeinflussenden Wirkungen. Entzugssymptome wie Nervosität, mürrische oder depressive Stimmung, Aggressivität, Angst, Konzentrationsstörungen, Unruhe und Schlafstörungen sowie ein starkes Rauchverlangen oder Gewichtsveränderungen sind Gründe für die Unfähigkeit zur Abstinenz vieler Raucher.

Weitere Suchtstoffe werden unter den knapp 600 Zusatzsubstanzen vermutet, die zigarettenherstellende Firmen dem Tabak beimischen. Sie sollen eine schnellere Aufnahme des Nikotins in Blutbahn und Gehirn bewirken und Abhängigkeit verursachen. Die chemischen Zusatzstoffe, von der Tabakindustrie wie ein Coca-Cola Rezept gehütet, stehen auch unter Verdacht, krebserregend zu sein. Alternativ gibt es seit letztem Jahr amerikanische "Ökozigaretten", die damit beworben werden, 100% reinen Tabak ohne chemische Zusätze zu enthalten. Deswegen sind diese Zigaretten nicht wesentlich gesünder. Denn unter den etwa 4000 Inhaltstoffen des Tabaks sind viele toxische, mutagene und karzinogene Substanzen. 43 Karzinogene wurden bisher im Tabak analysiert, wovon einige ihre schädliche Wirkung erst nach der Verbrennung entwickeln. Die gemütliche Zigarette zum Glas Wein ist besonders tückisch. Neben seiner toxischen Wirkung agiert Alkohol als organisches Lösungsmittel, die Tabakkarzinogene können schneller resorbiert werden.

Die Wahrscheinlichkeit am Bronchialkarzinom zu erkranken, nimmt mit der täglich gerauchten Zigarettenmenge, der Inhalationstiefe, dem Teergehalt der Zigarettensorte und den Raucherjahren zu. Nur bei weniger als zehn Prozent der Patienten kann kein Zusammenhang mit dem Rauchen hergestellt werden. Neben Krebs in der Lunge führt Tabakkonsum auch zu Karzinomen in der so genannten Rauchstraße (Mundhöhle, Luftröhre,Magen, Darm, Niere und zur Blase ).
Weltweit tötet Tabak jeden zehnten Erwachsenen, so schreibt es der Pressedienst des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Jährlich sterben in Deutschland bis zu 140.000 Menschen an Karzinomen, Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen, die auf das Rauchen zurückzuführen sind.

Obwohl praktisch alle Menschen um die Gefahren des Tabakkonsums wissen, nimmt die Zahl der Raucher nicht ab. Dabei gibt es viele Methoden, die den entwöhnungswilligen Raucher auf seinen Schritten in die Freiheit vom Rauchen unterstützen können. Am meisten Erfolg verspricht ein Behandlungsansatz, der den Betroffenen mental unterstützt.

Unsere heutige Rauchkultur ist geprägt von der industriellen Herstellung der Ware. Ausgefeilte Maschinen produzieren um die 7000 Zigaretten pro Minute. 800.000 Automaten in Deutschland lassen sie stets verfügbar werden. 2001 gaben die Deutschen dafür 20.6 Milliarden Euro aus und bezeugen damit den Siegeszug dieser unscheinbaren Pflanze aus dem "Wilden Westen".

Häufigkeit

In Deutschland ist etwa jeder 3. Mann und jede 5. Frau vom Nikotin abhängig. Experten schätzen, dass jährlich bis zu 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben. Zum Vergleich: An den Folgen des Alkoholkonsums richten sich jährlich etwa 40.000 Menschen zugrunde.
Sowohl in der EU als auch in den USA ist besonders der Zuwachs an 11- bis 15-jährigen Rauchern erschreckend. Daher fordert die EU zunehmend strengere Richtlinien für die Werbung und den Verkauf von Zigaretten. Regierungsstatistiken zufolge rauchen in den USA täglich rund 3000 Kinder ihre erste Zigarette.

In Deutschland raucht jede dritte Schwangere, in den USA sogar jede zweite - obwohl bewiesen ist, dass Rauchen in der Schwangerschaft das Kind schädigt und das Risiko von Fehl- und Frühgeburten erhöht.

Definition einer Sucht

Bei Abhängigkeit und Sucht handelt es sich um ein zwanghaftes Bedürfnis und Angewiesensein auf eine bestimmte Substanz. Dabei wird zwischen psychischer und körperlicher Abhängigkeit unterschieden.

Psychische Abhängigkeit ist gekennzeichnet von dem übermächtigen inneren Verlangen, eine bestimmte Substanz immer wieder zu konsumieren. Bei körperlicher Abhängigkeit finden sich dabei zusätzlich körperliche Entzugserscheinungen beim Fehlen der betreffenden Substanz.

Die Nikotin-Abhängigkeit scheint sich bei einzelnen Rauchern sehr unterschiedlich aus zu wirken. Einer Untersuchung aus Österreich zufolge klagt etwa ein Drittel der entwöhnten Raucher in den ersten Wochen über starke körperliche Entzugserscheinungen. Ein weiteres Drittel berichtet über einen milden körperlichen Entzug, während ein weiteres Drittel nur psychische Entzugserscheinungen erleidet.

Die Symptome

Entzugssymptome sind vor allem Nervosität, Reizbarkeit, mürrische oder depressive Stimmung, Aggressivität, Angst, Konzentrationsstörungen, Unruhe und Schlafstörungen. Diese Symptome verschwinden meist nach drei bis vier Wochen. Länger bleibt die seelische bzw. psychische Abhängigkeit. Oft hat sich der Raucher über viele Jahre "antrainiert" mit dem Rauchen bestimmte Situationen zu würdigen, Ärger und Stress zu begegnen, Geselligkeit zu genießen oder sich geistig an zu regen. Ohne die lang gewohnte Zigarette entsteht nun bei diesen Situationen ein Gefühl der Leere.

Auch der Stoffwechsel muss sich umstellen. Ohne das Nikotin verarbeitet der Körper Fette und Kohlenhydrate langsamer, auch der "kleine Hunger zwischendurch" wird nicht mehr durch die Zigarette gestillt. Daher nehmen Ex-Raucher gelegentlich 1-3 Kilo zu. Es ist bemerkenswert, dass dies für viele ein Grund ist, wieder mit dem Rauchen an zu fangen. Daher ist es wichtig, bei der Entwöhnung vom Rauchen gleichzeitig auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Die Ursache

Als Alkaloid gehört Nikotin zu einer Reihe alkalischer Stickstoffverbindungen, die u.a. auch in der Tabakpflanze vorkommen. Benannt wurde es nach dem französischen Diplomaten und Gelehrten Jean Nicot, der im 16. Jahrhundert den Tabak in Europa eingeführt haben soll.Nikotin wirkt spezifisch auf das Nervensystem, wobei sich bei Rauchern in der Gesamtwirkung lähmende und stimulierende Wirkung überschneiden. Die Anregung von Rezeptoren des so genannten Gewebehormons Acetylcholin durch Nikotin führt zu einem Anstieg von Neurotransmittern und Hormonen, u.a. Noradrenalin und Dopamin. Beim Nikotinabbau im Körper entsteht Nikotinsäure, ein Vitamin des Vitamin-B-Komplexes, das gefäßerweiternd wirkt und die psychomotorische Leistungsfähigkeit stärkt.

Nikotin macht süchtig. Nach dem Inhalieren des Zigarettenrauchs gelangt Nikotin über die Lunge in die Blutbahn. Der überlebenswichtige Gehirnstoffwechsel ist durch die so genannte Blut-Liquor-Schranke vor körperfremden Stoffen geschützt. Nikotin durchdringt diese Schranke jedoch problemlos. In verschiedenen Teilen des Gehirn finden die Nikotinmoleküle die Rezeptoren für einen körpereigenen Botenstoff namens Acetylcholin.

Nikotin ist dem Acetylcholin ähnlich, es bindet sich an dessen Rezeptoren und schaltet die Ausschüttung unterschiedlicher Neurotransmitter ein - wie Dopamin, Serotonin, Noradrenalin und Endorphinen . Die Wirkung ist bemerkenswert: Nikotin erregt und hemmt zur gleichen Zeit. Der Körper spannt sich an: Das Herz schlägt schneller, der Blutdruck steigt, die Durchblutung der inneren Organe und der Körperperipherie wird reduziert, die Körpertemperatur sinkt. Diese Form der Anspannung ist der typischen instinktiven Reaktion auf eine Bedrohung ähnlich, bei der sich der Körper auf eine Flucht oder einen Angriff vorbereitet.

Ein Zug an einer Zigarette bringt also den Körper in einen Alarmzustand. Dennoch werden Raucher nicht müde, die entspannende Wirkung einer Zigarette zu preisen. Es wird vermutet, dass Nikotin besonders auf das Belohnungszentrum im Gehirn wirkt und zwar dem Nucleus accumbens. Er sorgt für ein gutes Gefühl, die Entspannung, all das, wofür das "Ich rauche gern" -Lebensgefühl der unverbesserlichen Raucher steht. Daneben entsteht beim Nikotinabbau im Körper Nikotinsäure, ein Vitamin des Vitamin-B-Komplexes, das gefäßerweiternd wirkt und die mentale Leistungsfähigkeit stärkt.

Nikotin stresst und entspannt zugleich, welcher andere Stoff hat solche Fähigkeiten!

Eine weitere Erklärung für die suchtmachende Wirkung des Nikotins liegt nicht in der Art des Stoffes begründet, sondern in der Art der Aufnahme. Der Zigarettenrauch wird inhaliert und das Nikotin erreicht innerhalb von sieben Sekunden das Gehirn. Jeder Zug ist ein kleiner "Kick", ein fast explosiver Anschub des Gehirnstoffwechsels. Obwohl Nikotinpflaster oder -kaugummis, die gleiche Menge Nikotin wie Zigaretten abgeben, würde kein Raucher das Gefühl der Nikotinaufnahme über die Lunge damit vergleichen. Der plötzliche "Kick" nach einem tiefen Lungenzug bewirkt ein kurzes Gefühl der Entspannung und Belohnung, das bald wieder vergeht und dann natürlich eine stille Unzufriedenheit hinterlässt, und vor allem den Wunsch nach mehr. Weitere Suchtstoffe werden unter den knapp 600 Zusatzsubstanzen vermutet, die die zigarettenherstellenden Firmen dem Tabak beimischen.

Gute Gründe, JETZT das Rauchen aufzuhören.

Textquelle: Joerg Hoffmann

Medikamente

Medikamente

Arzneimittel, veraltet Arzenei kurz Arzneien oder gleichbedeutend Medikamente (lateinisch medicamentum - das Heilmittel) sind „Stoffe oder Stoffzusammensetzungen, die als Mittel mit Eigenschaften zur Heilung oder zur Verhütung menschlicher oder tierischer Krankheiten bestimmt sind oder aber im oder am menschlichen oder tierischen Körper verwendet oder einem Menschen bzw. Tier verabreicht werden können, um entweder die menschlichen bzw. tierischen physiologischen Funktionen durch eine pharmakologische, immunologische oder metabolische Wirkung wiederherzustellen, zu korrigieren oder zu beeinflussen oder eine medizinische Diagnose zu erstellen.“ Diese etwas sperrige Beschreibung basiert auf den Definitionen in den zwei grundlegenden gesetzlichen Regelwerken über die Human- und Tierarzneimittel in der Europäischen Union, den Richtlinien 2001/83/EG [1] (Gemeinschaftskodex für Humanarzneimittel) und 2001/82/EG [2] (Gemeinschaftskodex für Tierarzneimittel) in der jeweils gültigen Fassung. Sie ist mittlerweile in etliche nationale Arzneimittelgesetze eingeflossen, darunter auch in das deutsche Arzneimittelgesetz. Die Behandlung mit Arzneimitteln wird als Medikation bezeichnet.

Das Arzneimittelrecht enthält auch Vorschriften zur Bezeichnung von Arzneimitteln sowie zu Pflichtinformationen, die der Hersteller für Anwender und Verbraucher bereitstellen muss. Die große Vielfalt der heute verfügbaren Arzneimittel lässt sich nur mit Hilfe von speziellen Klassifikationssystemen und Arzneimittelverzeichnissen überblicken.

Neue Arzneimittel werden in der Pharmaforschung entwickelt, wo neue Arzneistoffe identifiziert und experimentelle Arzneimittel in Laborversuchen und klinischen Studien geprüft werden. Arzneimittel sind meist keine Reinstoffe, sondern Zubereitungen von Arzneistoffen mit Hilfsstoffen. Die gängigste Arzneiform ist die Tablette, die durch den Mund, also peroral, eingenommen werden kann. Arzneimittel werden heute zum weit überwiegenden Teil von Pharmaunternehmen als so genannte Fertigarzneimittel hergestellt. Diese Fertigarzneimittel dürfen in vielen Ländern nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde, einer Arzneimittelzulassung, angeboten oder verkauft werden. Auch die Abgabe ist streng reglementiert. Die meisten Arzneimittel dürfen nur in Apotheken an Endverbraucher abgegeben werden, viele davon nur auf ärztliches Rezept. Die mit der Beschaffenheit, Wirkung, Prüfung, Herstellung und Abgabe von Arzneimitteln befasste Wissenschaft ist die Pharmazie.

Die Pharmakologie studiert dagegen die Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln und dem Körper. Verschiedene Körperprozesse sind an der Aufnahme, Verteilung, Veränderung und Ausscheidung von Arzneimitteln beteiligt. Arzneimittel wirken, indem sie spezifisch mit bestimmten Zielstrukturen im Körper interagieren und dadurch Körperfunktionen beeinflussen. Die Summe der erwünschten Wirkungen eines Arzneimittels, die so genannte Wirksamkeit, führt zur Linderung oder Heilung einer Krankheit. Diese Wirksamkeit wird fast immer auch von unerwünschten Wirkungen, den Nebenwirkungen, begleitet. Arzneimittel haben damit einen zweischneidigen Charakter. Die Abwägung von Nutzen und Risiken ist deshalb ein zentrales Problem in der Entwicklung, Zulassung und Anwendung von Arzneimitteln. Auch deshalb werden Fertigarzneimittel nach der Zulassung laufend auf das Auftreten unerwünschter Wirkungen hin überwacht. Arzneimittel zählen zu den wichtigsten Werkzeugen der Medizin, gleichzeitig sind aber die Arzneimittelausgaben der drittgrößte Kostenfaktor in den Gesundheitssystemen der industrialisierten Länder. Deshalb wurden vielfältige, von Land zu Land verschiedene Regelungen zur Preisfestsetzung und zur Kostenübernahme eingeführt.

Arzneimittel wirken nicht nur im behandelten Organismus. Von manchen Arzneimitteln stellen Rückstände in Lebensmitteln oder der Umwelt ein Problem dar, das vermehrt Beachtung findet.
Arzneimittel werden seit Jahrtausenden genutzt. Pflanzliche Arzneidrogen und manche andere Stoffe waren schon in der Antike gebräuchlich. Die Entwicklung von Arzneimitteln auf naturwissenschaftlicher Grundlage begann im 19. Jahrhundert und fand im 20. Jahrhundert einen großen Aufschwung. Gleichzeitig wurde die Einzelherstellung in der Apotheke weitgehend durch industrielle Fertigung ersetzt. Die Anwendung von modernen Arzneimitteln ist eine große Erfolgsgeschichte. So ist durch die Verwendung von Impfstoffen und Antibiotika die Sterblichkeit durch Infektionskrankheiten deutlich gesunken. Andererseits war das 20. Jahrhundert auch von verschiedenen Arzneimittelskandalen überschattet, in deren Folge die Entwicklung, Herstellung und Überwachung von Arzneimitteln verbessert und immer mehr reguliert wurde.

Textquelle: wikipedia

Alkohol

Der Alkohol

Alkohol ist neben Nikotin das am weitesten verbreitete und akzeptierte Suchtmittel in unserer Gesellschaft. Alkohol gilt als Genussmittel und sein Suchtpotenzial scheint trotz der rund 40.000 Alkoholtoten pro Jahr, die Deutschland zu verzeichnen hat, kaum ernst genommen zu werden.

Schon in der Kindheit werden oft die ersten Erfahrungen mit alkoholhaltigen Getränken gemacht und in der Jugend genießt das so genannte “Komatrinken” immer mehr Beliebtheit. Alamierende Fakten, wo die Risiken auf kurze und lange Sicht doch so breit gestreut und gefährlich sind.

Die Wirkung von Alkohol

Alkohol wirkt entspannend. Die allgemeine Stimmung wird gehoben, das Selbstwertgefühl gesteigert. Manchmal kann jedoch auch das Gegenteil eintreten und der Konsument wird durch den Alkohol aggressiv und gereizt. Die Gewaltbereitschaft steigt in solch einer Situation rasant an. Die Kontroll- und Steuerungsfähigkeit werden durch den Konsum außer Kraft gesetzt, weshalb auch das Führen von Fahrzeugen nach der Einnahme alkoholischer Getränke verboten ist.

Die Konzentration sowie die Reaktionsfähigkeit nehmen erheblich ab und oftmals ist ein normales Gespräch aufgrund von einem Verlust über Sprache nicht mehr möglich. Ängste lassen sich durch Alkohol mindern, die Kontaktfreude hingegen steigt und man kommt leichter miteinander ins Gespräch.

Textquelle: www.suchtmittel.de

Koffein

Koffein

Coffein (auch Koffein, Tein oder Thein) ist ein Alkaloid aus der Stoffgruppe der Xanthine und gehört zu den psychoaktiven Drogen aus der Gruppe der Stimulantien. Coffein ist der anregend wirkende Bestandteil von Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Cola, Mate, Guaraná, Energy-Drinks und (in geringeren Mengen) von Kakao. In reiner Form tritt es als weißes, geruchloses, kristallines Pulver mit bitterem Geschmack auf.

Coffein ist weltweit die am häufigsten konsumierte pharmakologisch aktive Substanz.

Textquelle: Wikipedia

Tipp

Tipps & Tricks gegen die "Sucht"

In der Suchtprävention geht es nicht in erster Linie um die Bekämpfung von Drogen, sondern um die Verhinderung von Suchtentstehung. Die beste Methode ist die Vorsorge, die Prävention (Vorbeugung). Wenn behandelt werden muss, ist die Abhängigkeit schon eingetreten.

Ein Patentrezept gegen Sucht gibt es nicht. Jedoch soll anhand der 7 Regeln aufgezeigt werden, wie man ein Kind besser vor der Entstehung von Sucht schützen kann. So verschieden wie Kinder sind, so verschieden sind auch die einzelnen Erziehungsstile der Eltern. Einen Erziehungsstil kann man niemanden vorschreiben. Eine vernünftige Erziehung versucht sich auf die Bedürfnisse und die besondere Persönlichkeit des Kindes einzustellen und zu fördern.

1. Kinder brauchen seelische Sicherheit
2. Kinder brauchen Anerkennung und Bestätigung
3. Kinder brauchen Freiraum und Beständigkeit
4. Kinder brauchen realistische Vorbilder
5. Kinder brauchen Bewegung und richtige Ernährung
6. Kinder brauchen Freunde und eine verständnisvolle Umwelt
7. Kinder brauchen Träume und Lebensziele

1.) Kinder brauchen seelische Sicherheit

Diese Regel ist die wichtigste Grundvoraussetzung für eine gesunde seelische Entwicklung Ihres Kindes. Das bedeutet konkret, dass sie sich der Liebe und der Zuneigung ihrer Eltern und der ihnen nahestehenden Erwachsenen sicher sein wollen. Dabei genügt es nicht nur, dass man sein Kind liebt, sondern man muss ihm die Liebe auch zeigen. Und zwar so, dass das Kind sie auch tatsächlich spürt.

Kinder haben ihre eigene Art, mit Gefühlen umzugehen. Sie leben Ihre Emotionen meistens direkter und heftiger als Erwachsene aus. Nicht immer bringt man dafür die nötige Geduld und Nachsicht auf, fühlt sich auch oftmals einfach überfordert. Perfekte Eltern gibt es nicht und kann es auch nicht geben. Solange Streit und Krach zwischen Eltern und Kindern nicht zum Dauerzustand werden, ist alles halb so schlimm.

Entscheidend ist allerdings immer: Wenn ihr Kind in ihre Arme will, sollten Sie es niemals zurückweisen; besonders nach einem Streit. Sie sollten versöhnungsbereit sein und einlenken. Selbst, wenn Sie davon überzeugt sind, im Recht zu sein. Für ein Kind gibt es keine schlimmere Strafe, als von seinen Eltern zurückgewiesen zu werden. Kinder brauchen den direkten Hautkontakt, sie wollen mit ihren Eltern schmusen und in den Arm genommen werden.

Seelische Sicherheit heißt also:
"Auch wenn ich im Stress bin, im Augenblick keine Zeit für Dich habe oder wir uns sogar streiten - Du kannst trotzdem immer sicher sein, dass ich Dich liebhabe - ich liebe Dich, so wie du bist."

Kinder brauchen dieses absolute Grundvertrauen zu anderen Menschen, um Vertrauen zu sich selbst entwickeln zu können. Selbstbewußte Kinder, die gelernt haben, auch Zuflucht bei anderen Menschen (insbesondere Mutter bzw. Vater) zu finden, sind im späteren Leben nicht so anfällig für die Suchtgefahren.

2.) Kinder brauchen Anerkennung und Bestätigung

Kinder brauchen Lob. Dabei sollten wir Erwachsene nicht nur die Leistung der Kinder loben, sondern auch ihre Bemühungen. Wir neigen häufig dazu, unsere Kinder schon früh mit Leistungsgedanken und Leistungsdruck zu überfordern. Wir vergleichen den Entwicklungsgang unserer Kinder mit andern und wenden bestimmte Standards auf sie an. Jedoch benötigen Kinder unbedingt die Grunderfahrung, dass Eltern ihren Kindern etwas zutrauen und ihre Persönlichkeit von den Eltern vorbehaltslos anerkannt wird.

3.) Kinder brauchen Freiraum und Beständigkeit

Kinder müssen ihre eigenen Erfahrungen machen. Dies ist sehr schwer umzusetzen, denn ist es wirklich notwendig, dass das Kind vom höchsten Klettergerüst fällt?

Jedoch bedeutet Freiraum in erster Linie Platz für eigenes Erleben, selbstständiges Forschen, Spielen, Rennen, Bewegen. In diesem Rahmen können Kinder ihre eigenen Realität lernen zu begreifen und auch ihre ersten Erfolgserlebnisse zu haben. Diese kann ihnen niemand abnehmen, die Eltern nicht und auch das Fernsehen nicht.

Wichtig ist aber auch, dem Kind Grenzen zu setzen. Kinder wollen dies, auch wenn sie bei der konsequenten Umsetzung mit Konflikten rechnen müssen. Allerdings sollten diese Grenzen den Kindern Halt geben und sie nicht einengen. Wichtig ist aber auch Beständigkeit, gemeinsame Erlebnisse, gemeinsames Essen besonders in der Familie.

4.) Kinder brauchen realistische Vorbilder

Kinder orientieren sich in ihrem Fühlen und Denken an Erwachsenen, sie bewundern sie und wollen ebenso sein wie sie. Eltern sind die prägenden Vorbilder. Kinder können sehr genau unterscheiden, was Eltern so alles erzählen und wie sie sich in Wirklichkeit verhalten. Dies erkennen Kinder auch im Umgang mit unseren eigenen Süchten. Wir sagen den Kinder, dass Alkohol und Zigaretten ungesund sind, und trinken und rauchen jedoch bei jeder Gelegenheit. Wohl nirgendwo ist der Widerspruch so groß, wie bei unseren guten Worten und Taten in Bezug auf unsere eigenen Süchte.

Wie sollen wir nun damit umgehen?

Es hilft nur Ehrlichkeit. Es ist besser dem Kind zu erklären, dass Rauchen und Alkohol ungesund sind, als dies vor dem Kind zu verheimlichen. Es hilft das Eingeständnis, dass man selbst kleine Fehler und Schwächen hat, denn dies wird das Kind verstehen können. Kinder brauchen Vorbilder, und die sollten realistisch sein. Dazu gehört auch, seinem Kind zu erklären, dass wir selbst nicht perfekt sind und Schwächen haben.

5.) Kinder brauchen Bewegung und richtige Ernährung

Kinder wollen toben, sich bewegen, Spaß haben an der körperlichen Anstrengung. Doch dazu brauchen sie ausreichend Platz. Jedoch sind die meisten Wohnungen zu klein, die Straße dafür zu gefährlich, und die Spielplätze dafür nicht geeignet.

Jedoch müssen Kinder die Erfahrung machen, dass körperliches Wohlgefühl und seelische Zufriedenheit miteinander zusammenhängen. Ebenso wichtig ist eine ausreichende gesunde Ernährung. Mittlerweile leben ganze Industriezweige von Lebens- und Genussmitteln, die speziell für Kinder produziert werden. Die Werbung verspricht Gesundheits- und Leistungssteigerung.

Besonders im Umgang mit Süßigkeiten ist es wichtig, dass Eltern und Erziehungsberechtigte auf einen verantwortungsvollen Umgang achten. Es ist falsch, Kindern Süßes zu geben, wenn sie beruhigt oder getröstet werden wollen. Und es ist ebenso unverantwortlich, Süßigkeiten anstelle von emotionaler Zuwendung zu geben.

Die Parallelen zum Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch liegen auf der Hand: Sucht beginnt da, wo ein Mittel anstelle eines vertrauten Menschen dazu benutzt wird, über ein Stimmungstief hinwegzuhelfen.

6.) Kinder brauchen Freunde und eine verständnisvolle Umwelt

Kinder leben heute unter anderen Bedingungen, als Kinder vor 20 oder 30 Jahren. Durch den Schwund der Großfamilien werden Familien heute immer kleiner. Häufig sind beide Eltern berufstätig, so dass andere Erziehungseinrichtungen wie Kindergärten oder Kindertagesstätten immer wichtiger werden.

7.) Kinder brauchen Träume und Lebensziele

Der langfristig beste Schutz gegen Sucht sind seelisch ausgeglichene, selbstbewußte und ich-starke Kinder, die sich zu selbstständigen, realitätstüchtigen und kritikfähigen Erwachsenen entwickeln.

Dazu ist Erziehung wichtig. Wir müssen darauf achten, unseren Kindern in den Familien ein offenes Klima zu geben, eine Atmosphäre, in denen partnerschaftlich miteinander umgegangen wird, wir ein deutliches "Ja" und ein deutliches "Nein" aussprechen. Dies ist auch des Freizeitbereich zu beachten und umzusetzen.

Textquelle: www.suchthilfe-wetzlar.de

Das sind die falschen Aussagen

 

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